Kindertag - eine Veranstaltung ohne Grenzen

Fotos Anna Preyger

Familien aus Regensburg und der Ukraine feiern gemeinsam im Stadtpark das orthodoxe Osterfest

Die Organisatoren der Regensburger Jugend des Bayerischen Roten Kreuzes und die Initiatoren vom Bund der Selbständigen Regensburgs waren sich einig: mit einem großen Fest im Stadtpark wird auch in Regensburg das orthodoxe Osterfest für die geflüchteten Familien aus der Ukraine gefeiert.

 

Angeboten wurden Bratwurstsemmeln, Getränke, Schokolade und ganz traditionell hartgekochte Eier und das spezielle ukrainische Osterbrot. Daneben waren die Rettungshund- und Motorradstaffel des BRK vor Ort, es gab eine Hüpfburg, man konnte Fußball spielen und verschieden Spielgeräte ausprobieren, die der Stadtjudenring zur Verfügung stellte. Die Kinder konnten sich schminken lassen und staunend dem Jongleur bei seinen Kunststücken zusehen.

Der interkulturelle Austausch stand im Vordergrund, sprachliche Schwierigkeiten wurden durch anwesende Dolmetscher und Helfer der ukrainische Gemeinde Regensburg, allen voran Oleksandr Golovchenko, überwunden.

„Ein paar Stunden Ängste und Sorgen vergessen!“, das war das angesagte Ziel der Initiatoren Marc Schreiber und Alexandra Schindler. Deshalb ging auch ihr spezieller Dank an Thomas Wein, Christian Volkmer, Ilka Enger und an alle anderen Helfer, die sich kurzfristig bereiterklärt hatten, dieses besondere Osterfest zu unterstützen.

„Ich freue mich so, dass so viele gekommen sind. Die Kinder sind die Leidtragenden der Politik der Erwachsenen. Sie können nichts dafür. Deshalb ist es umso schöner, dass wir für sie ein Fest ausrichten konnten“, schloss sich Bürgermeisterin Astrid Freudenstein dem Dank an die Initiatoren und Unterstützer an.

25.04.2022