Am 13. Juli 2006 wurde Regensburg mit Stadtamhof von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die städtische Koordinationsstelle für das Welterbe hatte zuletzt 2014 einen Tätigkeitsbericht vorgelegt. Nun fordert die CSU-Fraktion, diesen auf den neuesten Stand zu bringen. „Es reicht nicht, einfach nur Welterbe zu sein. Die Bürger müssen sehen, was dieser Status bedeutet und wie er umgesetzt wird“, begründen die Stadträte Dr. Armin Gugau, Dagmar Schmidl und Hans Renter ihren Antrag.

Deshalb soll die Verwaltung einen ausführlichen Bericht liefern über die wichtigsten lokalen Projekte der Welterbekoordination sowie deren Tätigkeit in nationalen und internationalen Gremien. Der Umsetzungsstand des Welterbe-Managementplans interessiert die CSU ebenso wie Stand und geplante Weiterentwicklung des Besucherzentrums. Zudem sei von Interesse, welche Maßnahmen es geben soll, um die Bevölkerung noch stärker miteinzubeziehen. „Mehr Transparenz erhöht die Akzeptanz bei den Regensburgern. Sie wollen eingebunden sein und auch wissen, inwiefern ihre Heimatstadt vom Welterbestatus profitiert“, so die Antragsteller.