In der Tempo-30-Zone in der Weißenburgstraße wird endlich an zwei Stellen die tatsächliche Luftbelastung gemessen. Der Planungsausschuss kommt nun dem CSU-Antrag nach. Damit erfüllt sich auch die CSU-Forderung, die Geschwindigkeitsbeschränkung in der Weißenburgstraße auf Tempo 30 nur solange festzuschreiben, bis die gesetzlichen Grenzwerte eingehalten werden.

Seit letztem Herbst dürfen Autofahrer in der Weißenburgstraße nur noch Tempo 30 fahren. Die damalige Begründung der Stadtspitze basierte auf Hochrechnungen einer weit entfernten Messstelle in der D.-Martin-Luther-Straße. Jetzt wird mit zwei Messstellen an der Weißenburgstraße der tatsächliche Wert der Schadstoffbelastung erfasst.  Der CSU-Fraktionsvorsitzende Jürgen Eberwein zeigt sich erfreut: „Endlich können wir auf verlässliche Messwerte zurückgreifen. Damit steht die Tempo-30-Anordnung auf dem Prüfstand! Werden die Schadstoffgrenzwerte unterschritten, kann das Tempolimit auf der Weißenburgstraße wieder rückgängig gemacht werden“.

Planungsausschusssprecher Dr. Josef Zimmermann zeigt sich erleichtert: „Das ist eine gute Entscheidung des Planungsausschusses. Messwerte entscheiden jetzt über Tempo 30 und nicht Klagen des Abmahnvereins „Deutsche Umwelthilfe“. Rechtsreferent Dr. Boeckh wollte der Klage und den damit angedrohten Dieselfahrverbot zuvorkommen. Aus diesem Grund wurde die Geschwindigkeitsbegrenzung so kurzfristig ohne eingehende Prüfung anhand von zuverlässigen Messwerten umgesetzt. Das Ergebnis ist, dass sich die Bürger gegängelt fühlen. Das ist nicht in Ordnung und wird nun überprüft.“