Die CSU-Fraktion begrüßt außerordentlich die neue Untersuchung, die nun eine Stadtbahn machbar erscheinen lässt. Wie bei fast allen anderen Parteien war die Einführung einer Stadtbahn auch Bestandteil des CSU-Wahlprogramms. „Es zeigte sich in der Sitzung, dass trotz der Kostenvorteile eines Rapid-Bussystems nur eine Stadtbahn in der Lage ist, die Spitzenzeiten in Regensburg adäquat abzudecken, und auch nach Bedarf ausgebaut werden kann. Ohnehin ist auch für die Stadtbahn die Nutzen-Kosten-Bewertung sehr vielversprechend. Wir konnten auch klären, warum nach jahrelanger Ablehnung durch die Verwaltung nunmehr ein positives Ergebnis auf dem Tisch liegt“, so CSU-Fraktionsvorsitzender Dr. Josef Zimmermann.

Der Grund liege vor allem in einer intelligenten Struktur des ÖPNV-Netzes, die nun endlich vorliegt. Dazu gehöre zudem, dass nunmehr auch die Anknüpfungspunkte an den Landkreis und an das Bussystem ausgeplant wurden, so dass es auch zu spürbaren Entlastungen im Quell-Ziel-Verkehr und einer gewollten Verlagerung auf den ÖPNV kommt. "Das war eine langjährige CSU-Forderung, die noch im letzten Jahr von der bunten Koalition abgelehnt worden war. Ohne diese bliebe die Kostenbewertung weiter negativ", so CSU-Planungsexperte Christian Schlegl.
 
Um die Entscheidungsfindung zu verbessern, habe es seitens des Fraktionsvorsitzenden eine Reihe von Nachfragen insbesondere hinsichtlich der Kosten gegeben. Diese seien von den Gutachtern zufriedenstellend beantwortet worden.
Vor allem die hohe Förderquote war in der Vergangenheit noch von der SPD-Abgeordneten Margit Wild in Frage gestellt worden. „Bei solchen Projekten darf man nicht kleingeistig sein. Für uns als CSU war das enorme Potenzial einer Stadtbahn  immer klar. Man muss nur lange genug dicke Bretter bohren, dann kommt auch der Erfolg“, so Schlegl versöhnlich. Insgesamt zeigte sich die CSU-Fraktion mit den Planungen für die Stadtbahn äußerst zufrieden und hat daher einstimmig zugestimmt.