Radverkehr konsequent fördern: CSU fordert kombinierten Rad- und Fußweg an der Donaulände

Die Donaulände, die derzeit für den Fahrradverkehr gesperrt ist, soll als kombinierter Fuß- und Radweg für den Fahrradverehr freigegeben werden. Das fordert die CSU-Stadtratsfraktion auf Initiative der Stadträte Bernadette Dechant, Ellen Bogner und Jürgen Eberwein mit einem Antrag an den Stadtrat.

„Die Sperrung des Bereichs entlang der Donaulände und damit einer wichtigen Ost-West-Verbindung steht im Widerspruch zur konsequenten Förderung des Radverkehrs, weil man damit den Radlern eine wichtige Ost-West-Verbindung verwehrt!“, betonen die Stadträte. Für sie ist diese Sperrung geradezu widersinnig, wenn zugleich in anderen Bereichen der Stadt Regensburg die Öffnung für den Radverkehr uneingeschränkt erfolgt.

„Es passt nicht zusammen, wenn man einerseits die Fußgängerzone und Parks für die Radler freigibt und andererseits die einzige vernünftige Ost-West-Verbindung für den Radverkehr sperrt!“, sind sich Bogner, Dechant und Eberwein einig. Zudem habe die Strecke an der Donaulände für die Radfahrer einen großen Naherholungswert und liegt abseits des Autoverkehrs: „Außerhalb der Baustellenzeit beim neuen Museum bietet die Donaulände eine sehr attraktive Verbindung und es kann nicht sein, dass sie nur als Versorgungsweg für Kreuzfahrtschiffe und deren Passagiere genutzt wird, zumal ja auch Radausflüge für die Kreuzfahrttouristen angeboten werden. Nicht zuletzt ist der Bereich um das Kolpinghaus, der stattdessen von den Radlern genutzt werden muss, ein enormer Risikobereich“, so die CSU-Stadträte abschließend.