In der Guerickestraße befindet sich seit geraumer Zeit eine Gemeinschaftsunterkunft, in der auch Flüchtlingsfamilien mit kleinen Kindern untergebracht sind. Stadtrat Jürgen Eberwein ging dem Hinweis eines Bürgers nach und beobachtete wiederholt, dass Kinder während des Spielens plötzlich aus dem Eingangsbereich der Unterkunft auf die Straße laufen. Die links und rechts neben dem Eingang angebrachte Mauer macht die Risikostelle für Autofahrer uneinsehbar.

„Diese Gefahr kann ganz einfach durch die Erweiterung der Tempo-30-Zone in der Guerickestraße behoben werden. Sporadische Geschwindigkeitskontrollen sollten außerdem stattfinden“, so Eberwein.

Derzeit beginnt und endet die Tempo-30-Zone im Bereich der Einmündung Daimlerstraße. Nach dem Willen der CSU-Stadträte soll die Zone Richtung Südosten ausgeweitet werden. Sie würde dann an der Einmündung mit der Zeißstraße beginnen und enden.

Zusätzlich schlägt die CSU-Fraktion die Anbringung einer Sperrvorrichtung zum Schutz der Kinder vor dem Eingangsbereich vor. Mitinitiatorin Bernadette Dechant liegt die Sicherheit der Kinder sehr am Herzen. „Wir sollten nicht warten, bis etwas passiert, sondern jetzt handeln“, fasst sie die Position ihrer Fraktion zusammen.