Seit längerem fordert die CSU-Fraktion den Einsatz von Videoüberwachung an Brennpunkten. Die Stadtspitze unter der Führung von Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer lehnte mehr Sicherheit für die Regensburger Bürger ab. Begründung waren immer datenschutzrechtliche Bedenken. Mit einem erneuten Antrag der CSU im Dezember 2019 setzte sich die CSU für eine flächendeckende Videoüberwachung in allen Bussen des RVV ein.

Nach einigen Vorfällen sollen jetzt Mitarbeiter von Sicherheitswacht und Sicherheitsdienst die Fahrkartenkontrolleure punktuell bei den Kontrollen unterstützen.

Der Fraktionsvorsitzende der CSU Dr. Josef Zimmermann kritisiert: "Statt alle Bussen des RVV rechtzeitig mit Videokameras auszustatten, wird nun nachgebessert und personalintensiv auf Sicherheitspersonal der Stadt zurückgegriffen. Das ist in meinen Augen nur Schaufensterpolitik und löst die Probleme nicht. Gleichzeitig wird das städtische Sicherheitspersonal an anderen Orten ebenfalls dringend benötigt! Schon immer fordern wir Videoüberwachung an Brennpunkten, die uns stets abgelehnt wurde. Rechtzeitiges Handeln hätte diese Entwicklung vermieden"


Die flächendeckende Videoüberwachung im Regensburger Nahverkehr kann gleichzeitig zur Aufklärung genutzt werden. "Ergänzend zur polizeilichen Videoüberwachung an zentralen Haltestellen wäre es wichtig, die Sicherheit auch in den Bussen zu erhöhen. Wiederholt hat sich gezeigt, dass die Videoüberwachung bei der Aufklärung von Straftaten und Gewalttaten hilft und sogar Täter abschreckt. Im Übrigen fühlt sich ein Großteil der Bürgerinnen und Bürger mit Videoüberwachung berechtigterweise sicherer.", so der CSU-Stadtrat Jürgen Eberwein.