Am 2. August traf sich die CSU-Stadtratsfraktion mit Verantwortlichen der Freiwilligen Feuerwehren in Regensburg per Video zu einem virtuellen Informationsaustausch.
Die FFW Regensburg, das sind mehr als 2000 aktive, ehrenamtliche Feuerwehrleute. Sie sind rund um die Uhr in Alarmbereitschaft – sie sind immer da, wenn wir sie brauchen. Oft geht es um Leben und Tod. Für die CSU-Stadtratsfraktion Anlass, sich über ihre Bedürfnisse und Anliegen umfassend zu informieren.

Ein Themenbereich waren die anstehenden Bau- und Sanierungsmaßnahmen von und an Feuerwehrgerätehäusern sowie die notwendigen Fahrzeugbeschaffungen. Auch in der finanziell schwierigen Haushaltslage darf an dieser Stelle nicht gespart werden. Die CSU-Fraktion wird sich in den anstehenden Haushaltsberatungen dafür einsetzen, dass z.B. die Feuerwehrgerätehäuser in Weichs und Burgweinting ohne Verzögerungen realisiert und Sanierungsmaßnahmen an anderen Gerätehäusern auf den Weg gebracht werden.
Kosten für die erforderliche Ausbildung der Helfenden, gerade auch für das Führen der Feuerwehrfahrzeuge, sowie für Lehrgänge und Fortbildungen sind als Grundvoraussetzung für die ehrenamtliche Arbeit und durch die Stadt ausreichend zu budgetieren. „Die Freiwilligen Feuerwehren sind eine unverzichtbare Säule für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger. An dieser Stelle kann und darf nicht gespart werden“, so der Fraktionsvorsitzende Jürgen Eberwein.

Die Verantwortlichen der Feuerwehren müssen vermehrt feststellen, dass gut ausgebildete, motivierte und in ihren Stadtteilen verwurzelte Aktive zur „Landflucht“ gezwungen werden, weil sie in ihren Stadtteilen für sich und ihre Familien keinen geeigneten Wohnraum mehr finden. In den letzten Jahren wurde zu wenig Baurecht für „Einheimische“ geschaffen. Weder die Herkunft noch das aktiv ausgeübte Ehrenamt wurde bei der Vergabe von Grundstücken ausreichend berücksichtigt. Auch ist durch verdichtetes Bauen mit Wohnblöcken und geförderten Wohnungen kein kleinteiliges Bauen für ortsansässige Familien möglich.

Die CSU-Fraktion setzt sich dafür ein, dass die Ausübung eines aktiven Ehrenamts bei Grundstücksvergaben zukünftig mehr berücksichtigt wird. Junge Bürgerinnen und Bürger, die in ihren Stadtteilen verwurzelt und engagiert sind, muss ermöglicht werden, sich mit ihren Familien in ihren Stadtteilen eine Zukunft aufzubauen. „Es kann nicht sein, dass die Stützen der Gesellschaft wegziehen müssen, weil sie in ihren Stadtteilen keine Möglichkeit haben, sich für ihre jungen Familien ein Heim zu schaffen. Das schadet letztlich allen, wenn zum Beispiel die Feuerwehren gut ausgebildete und engagierte Leute verlieren“, so Stadträtin Bernadette Dechant. Hier muss in der Stadtentwicklung und Stadtplanung ein Umdenken stattfinden, so das Fazit der CSU-Fraktion.