Zukünftig werden alle städtischen LKWs und Busse mit elektronischen Abbiegeassistenten ausgerüstet. Dafür sorgte Stadtrat Markus Jobst gemeinsam mit der CSU-Fraktion. In einem Antrag setzte er sich dafür ein, dass die Stadtverwaltung und die "das Stadtwerk.Mobilität GmbH" (vormals RVB) mit allen eingebundenen Unternehmen Gespräche führen werden, um schnellstmöglich nachzurüsten beziehungsweise Neuanschaffungen entsprechend auszurüsten.
 
„Hier geht es um einen großen Fortschritt für die Verkehrssicherheit in unserer Stadt. Durch diesen Antrag geht die Stadt auf Initiative der CSU mit gutem Beispiel voran“, so Jobst.
 
Er weist darauf hin, dass es im vergangenen Jahr laut Innenministerium fast 2000 Verkehrsunfälle mit Radfahrern gegeben habe, die von PKWs oder LKWs durch Fehler beim Abbiegen verursacht worden seien. Nach Angaben der Unfallforschung der Versicherer (UDV) könnten allerdings 40 Prozent der Unfälle zwischen LKWs und Radfahrern durch elektronische Abbiegeassistenten verhindert werden. „Damit kann mehr als jedem dritten Unfallopfer das Leben gerettet werden“, betont Jobst. Die Nachrüstkosten zwischen 600 € und 2.500 € pro Fahrzeug seien hier gut angelegt. Da es hierzu noch keine gesetzlichen Vorschriften gebe, müsse die Stadt eigenverantwortlich handeln, denn eine hierfür nötige EU-Lösung könne noch Jahre dauern. „Wertvolle Jahre, die Leben kosten können“, meint Jobst.
 
Fraktionsvorsitzender Dr. Josef Zimmermann zeigt sich erfreut über den einstimmigen Zuspruch für diesen CSU-Antrag. „Dies und auch das politische Handeln während des letzten Jahres zeigt, dass es im Stadtrat deutliche Fortschritte für ein gemeinsames Agieren zum Wohle der Stadt gibt“, so Zimmermann.