„Dem altehrwürdigen und bei den Regensburgern beliebten Michlstift droht ein Nutzungschaos“, befürchtet CSU-Fraktionschef Dr. Josef Zimmermann. Gemeinsam mit seinen Fraktionskolleginnen Bernadette Dechant und Ellen Bogner nahm er den aktuellen Sachstand unter die Lupe. In einem Antrag fordern die Christsozialen Rede und Antwort.

Viele Fragen seien immer noch offen, obwohl der Stadtrat bereits 2015 ein erstes grobes Konzept für das zukünftige Schutzhaus für Menschen in Not befürwortet hatte. 

„Nach zwei Jahren gibt es noch keinen Fortschritt, stattdessen herrscht Unklarheit über wichtige Details der künftigen Nutzung“, moniert Dechant.  Weder seien die Baufortschritte klar noch gebe es ein transparentes, strukturiertes und fachlich integriertes Gesamtkonzept, das den aktuellen Entwicklungen seit 2015 Rechnung trägt, heißt es im Antrag.

„Im Stil der bunten Chaoskoalition wird wieder einmal weiter gewurschtelt und Zeit vergeudet, statt zu handeln. Der Stadtrat muss sich endlich ein umfassendes Gesamtbild machen. Die Auswirkungen dieses Projekts auf die Nachbarschaft und die Bürgerschaft allgemein sind nicht zu unterschätzen“, so die Antragsteller.