Die von Wolbergs geplante Aufblähung der Stadtverwaltung stößt bei der CSU-Stadtratsfraktion auf strikte Ablehnung. „Wolbergs bedient sich in bisher nie dagewesener Weise aus der Stadtkasse“, so der personalpolitische Sprecher der CSU, Erich Tahedl.

Der OB und seine Regenbogenmehrheit planen 90 zusätzliche Verwaltungsstellen; die reinen Personalkosten hierfür betragen 4,4 Millionen Euro. Bereits vor einem halben Jahr wurde beim Stellenplan des Nachtragshaushaltes für den Haushalt 2014 der Stellenplan enorm ausgeweitet. Aus diesem Grund hat die CSU-Fraktion den Nachtragshaushalt abgelehnt.

„Durch einen aufgeblähten Personalapparat wird die Stadt nicht sozialer, kreativer und erfolgreicher“, so Fraktions-Chef Hermann Vanino. In den vergangenen Jahren wurden zusätzliche Stellen ganz überwiegend für die Kinderbetreuuung geschaffen. „Jetzt baut Wolbergs sich ganz offensichtlich seinen persönlichen Hofstaat auf“, so Vanino.

Geplant seien unter anderem Stellen im unmittelbaren Umfeld des Oberbürgermeisters, für Runde Tische sowie für noch nicht genau definierte weitere Aufgaben.

Derzeit trüben sich alle Konjunkturaussichten ein. „Der OB und seine Regenbogenmehrheit im Rathaus ignorieren alle Warnsignale aus der Wirtschaft und tun so, als fiele das Geld vom Himmel“, so Tahedl. Ziel müsse eine schlanke und effektive Verwaltung sein.

Vanino wörtlich: „Wolbergs macht Politik mit Geldgeschenken und Pöstchen – die Rechnung zahlen die Steuerzahler und die junge Generation.“