Am gestrigen Donnerstag wurde im Plenum der berufsmäßige Stadtrat Klemens Unger erneut zum Leiter des Kulturreferats gewählt. Die CSU-Fraktion gratuliert dem Referenten zu seiner erneuten Wiederwahl und wünscht ihm für die nächsten Jahre seiner Amtsausübung alles Gute.

Unabhängig von der Person Ungers kritisiert die christsoziale Fraktion dennoch das Verfahren der Referentenwahl ohne vorherige Ausschreibung. Zudem beschäftigte sich der Stadtrat in der nichtöffentlichen Sitzung mit dem Punkt „Vorbereitendes Verfahren zur Wahl von Berufsmäßigen Stadtratsmitgliedern“. Heuer stehen überdies die Ämter von Stadtplanungsreferentin Christine Schimpfermann sowie Wirtschafts-, Wissenschafts-, und Finanzreferent Dieter Daminger zur Wahl.

Die CSU-Fraktion erklärte sich mit der nichtöffentlichen Behandlung des Tagesordnungspunktes nicht einverstanden und beantragte, dass dieser öffentlich verhandelt wird. Ergänzend stellte die CSU-Fraktion einen Antrag, dass man für die Besetzung der Referentenposten generell nicht auf eine Ausschreibung verzichten könne.

„Unter den gegebenen Umständen gehört es sich für die Gewährleistung eines transparenten Verfahrens, die Referentenposten auszuschreiben. Aus dem Bewerberfeld einschließlich der bisherigen Referenten wäre dann dem Stadtrat eine wirkliche Auswahl möglich“, so CSU-Fraktionschef Hermann Vanino.