In einem Antrag hatte die CSU-Fraktion kürzlich gefordert, dass die Stadt Regensburg auch weiterhin für die Teilnehmer von schulischen Betriebspraktika die Kosten für deren Haftpflichtversicherung übernimmt. Dieses Ansinnen wurde nun abgelehnt. Zukünftig müssen nun die Erziehungsberechtigten die Versicherungskosten selbst entrichten.

Dr. Armin Gugau zeigte sich ebenso wie die weiteren Initiatoren des Antrags Dagmar Schmidl, Michael Lehner und Hans Renter, enttäuscht von dem Unverständnis seitens der Stadt für die Ausbildungssituation der betroffenen Schülerinnen und Schüler.

Darüber hinaus gelte es auch, die Situation der betroffenen Betriebe in den Blick zu nehmen: "Als Unternehmer frage ich mich, wie ich künftig mit Schülerpraktika umgehen soll. Ich kann doch junge Menschen nicht unversichert in meinen Betrieb lassen“, schildert CSU-Fraktionschef Dr. Josef Zimmermann die Unternehmersicht.

„Die wohlhabende Stadt Regensburg sollte gerade im Zukunftssektor Bildung nicht sparen, sondern wie bisher die Kosten für diese Pflichtpraktika in der Sekundarstufe als freiwillige Leistungen übernehmen. Der befürchtete erhöhte Verwaltungsaufwand steht in keiner Relation zu den Einsparungen, die faktisch lediglich 3000 Euro betragen. Für die betroffenen Schüler und deren Eltern wäre eine Zuwendung durch die Stadt aber ein Zeichen der Wertschätzung und eine finanzielle Unterstützung, die vielen helfen würde“, so Gugau abschließend.