Die dynamische Verbreitung des Coronavirus macht es notwendig, dass vorbereitende Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung entschlossen angegangen werden - auch in Regensburg. Aus diesem Grund fordert die CSU-Stadtratsfraktion von der Stadtspitze unter Führung von Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer, dass konsequent gehandelt wird und schnellstmöglich ein Corona-Testzentrum für Regensburg eingerichtet wird.

 

Der CSU-Fraktionsvorsitzende Dr. Josef Zimmermann drängt: "Wir müssen jetzt entschlossen handeln. Die Bürgermeisterin muss die Leitung des Krisenstabs selbst in die Hand nehmen. Präventive Maßnahmen wie die Einrichtung eines Corona-Testzentrums müssen wir jetzt ergreifen, damit wir mit solider Datenbasis zielsicher reagieren können. München macht es vor, dass die Teststrukturen jetzt aufgebaut werden müssen." Der CSU-Kreisvorsitzende Stadtrat Michael Lehner pflichtet dem bei: "Frau Maltz-Schwarzfischer nimmt die Gefahr nicht ernst genug und unternimmt im Moment zu wenig. Hochwasserschutz betreibt man auch nicht erst, wenn das Wasser an der Haustür steht!"

 

Einige Landkreise und Städte in Bayern, zum Beispiel München und Augsburg, haben bereits zentrale Testzentren eingerichtet. Beispielsweise in Form eines Drive-in-Systems sollen Tests effizienter und mit weniger Ansteckungsgefahr für alle Beteiligten durchgeführt werden. Die medizinischen Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung sind bereits in den vergangenen Tagen  in ganz Bayern ausgeweitet worden. Auch die Stadt Regensburg muss der Entwicklung Rechnung tragen. Mit einem Testzentrum kann die Stadt Regensburg Infektionen und deren Ausbreitung so früh wie möglich erkennen und diese Informationen zielgerichtet an die Gesundheitsbehörden weiterleiten. Auf diese Weise soll die weitere Ausbreitung des Virus im Raum Regensburg eingedämmt werden. Der sicherheitspolitische Sprecher der CSU-Fraktion Stadtrat Jürgen Eberwein betont: "Wir wollen keine Panikmache, sondern solide Vorbereitungen, um den zeitlichen Vorsprung, den wir in Deutschland haben, nicht zu verspielen. Viele Regensburger sind verunsichert und die Reaktionen der Stadt Regensburg lassen auf sich warten. Eltern müssen sich beispielsweise darauf vorbereiten können, wenn ihre Kinder zu Hause bleiben müssen, falls es notwendig werden sollte Kindergärten oder Schulen geschlossen zu halten."

 

Auch die Wirtschaft sollte bereits jetzt in die Überlegungen mit einbezogen werden, die Bundesregierung plant neben der Ausweitung des Kurzarbeitergeldes weitere Maßnahmen. "Auch in Regensburg sollten wir über Maßnahmen zur Stützung der Wirtschaft nachdenken, eine Stundungder Gewerbesteuervorauszahlungen wäre hier ein Instrument" so Fraktionschef Zimmermann.