Ein klares Bekenntnis zur Sozialpolitik stand im Mittelpunkt des Themenabends „Sozialer Zusammenhalt und Engagement in Regensburg“ bei der Frauen-Union. Die bayerische Sozialministerin Kerstin Schreyer, OB-Kandidatin Astrid Freudenstein, und der Vorsitzende der Sozialen Initiativen in Regensburg, Reinhard Kellner, waren sich einig: Was Ehrenamtliche, Verbände und Politik im Sozialen über Jahrzehnte in Regensburg erreicht haben, muss erhalten und für die Zukunft immer neu ausgestaltet werden.

 „Selbst wenn die Zeiten schlechter werden: Wir werden unsere sozialen Errungenschaften halten“, versicherte Freudenstein. Sozialministerin Schreyer betonte, dass sich hierzulande jeder Zweite ehrenamtlich engagiert, „das zeichnet uns aus“, so Schreyer. Reinhard Kellner, der sich seit Jahrzehnten für den sozialen Zusammenhalt stark macht, betonte die ungewöhnliche Vielfalt der Initiativen in Regensburg. So war auch der Vorsitzende des Obdachlosenprojekts „Strohhalm“, Stadtrat Josef Troidl, unter den Gästen, ebenso die Stadträtinnen Bernadette Dechant und Ellen Bogner, die seit Langem soziale Initiativen für Frauen und Kinder in Regensburg unterstützen. Die Vorsitzende der Frauen-Union, Ariane Weckerle, die bei der sozialen Futterstelle aktiv ist, stellte klar, dass Sozialpolitik kein Luxus, sondern Fundament in der Politik sei. Der Themenabend fand in St. Klara, einem Haus der Katholischen Jugendfürsorge in der Ostengasse, statt. KJF-Direktor Michael Eibl stellte die Behinderten- und Integrationsprojekte vor, die seit Jahren erfolgreich in St. Klara laufen. Stadtrat Erich Tahedl sorgte für die musikalische Umrahmung.