Astrid Freudenstein ist 1973 in Niederbayern geboren. Sie wuchs in einer großen Familie auf einem Bauernhof in Karpfham auf. 2008 und 2014 wurde sie in den Regensburger Stadtrat gewählt. Von 2013 bis 2017 war Astrid Freudenstein Mitglied des Deutschen Bundestages. Danach wurde sie Abteilungsleiterin im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Als Bundestagsabgeordnete widmete sie sich vor allem der Arbeits- und Sozialpolitik, der Verkehrspolitik und der Kulturpolitik. Der Ausbau der Autobahn A3 in der Region Regensburg war ihr besonders wichtig. In der Sozialpolitik wirkte sie aktiv am Bundesteilhabegesetz für Menschen mit Behinderung mit.

Astrid Freudenstein hat in Passau und Regensburg Germanistik, Geographie und einige Semester Wirtschaftswissenschaften studiert, sie hat zwei Hochschulabschlüsse. Sie absolvierte ein Volontariat bei „unserRadio“ und studienbegleitend als Verlagsstipendiatin ein Volontariat bei der „Passauer Neuen Presse“. Danach arbeitete Astrid Freudenstein zwölf Jahre lang beim Bayerischen Rundfunk in München und als Autorin der Neuen Zürcher Zeitung. An der Universität Regensburg wurde sie Lehrbeauftragte für Medienwissenschaft, 2009 erfolgte die Promotion. Von 2010 bis 2013 war Astrid Freudenstein Akademische Rätin am Lehrstuhl für Medienwissenschaft in Regensburg.

Astrid Freudenstein ist stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende bei der "Infrastrukturgesellschaft für Autobahnen und andere Bundesfernstraßen" (IGA) sowie Mitglied im Aufsichtsrat der Deutschen Energie-Agentur (dena), zudem ist sie Vertreterin des Bundesministers im Verwaltungsrat der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Sie ist verheiratet und hat einen Sohn. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten mit ihrer Familie daheim am Oberen Wöhrd oder auf Reisen in die weite Welt.