Astrid Freudenstein ist 1973 in Niederbayern geboren. Sie wuchs in einer großen Familie auf einem Bauernhof in Karpfham auf. Ihre Ausbildungs- und Studienzeit verbrachte sie in Passau, anschließend wohnte sie beruflich bedingt einige Jahre in München. Danach zog es sie rasch nach Regensburg, wo sie inzwischen seit vielen Jahren mit ihrer Familie in der Innenstadt lebt. Die Stadt und ihre Menschen sind ihr ans Herz gewachsen.

2008 und 2014 wurde Astrid Freudenstein in den Regensburger Stadtrat gewählt - sie arbeitete unter anderem in den Ausschüssen für Stadtplanung und Personal mit. 2013 zog sie erstmals in den Deutschen Bundestag ein. Als Abgeordnete widmete sie sich vor allem der Sozialpolitik, der Verkehrspolitik und der Kulturpolitik. Der Ausbau der Autobahn A3 in der Region Regensburg war ihr besonders wichtig. In der Sozialpolitik beförderte sie aktiv das  Bundesteilhabegesetz für Menschen mit Behinderung. Nach der Regierungsbildung im Frühjahr 2018 übernahm sie die Leitung der Zentralabteilung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. Im Sommer 2019 rückte sie wieder als Abgeordnete in den Bundestag nach.

 

Astrid Freudenstein hat Geographie und Germanistik sowie einige Semester Wirtschaftswissenschaften studiert, sie hat zwei Abschlüsse. Sie absolvierte ein Volontariat bei einem privaten Radiosender und studienbegleitend als Verlagsstipendiatin ein Volontariat bei der „Passauer Neuen Presse“. Danach arbeitete Astrid Freudenstein beim Bayerischen Rundfunk in München. An der Universität Regensburg wurde sie Lehrbeauftragte für Medienwissenschaft, 2009 erfolgte die Promotion. Bis zu ihrem Einzug in den Bundestag war Astrid Freudenstein Akademische Rätin am Lehrstuhl für Medienwissenschaft in Regensburg.

 

Astrid Freudenstein ist verheiratet und hat einen Sohn. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten mit ihrer Familie und den beiden Katzen daheim am Oberen Wöhrd.