Die Stadt Regensburg zahlt einseitig den Erzieher/Innen der städtischen Kinderbetreuungseinrichungen eine Arbeitsmarkzulage. Damit wirbt sie den freien Trägern das Personal ab. 

Bei Neubewerbungen verschafft sich die Stadt durch die Arbeitsmarktzulage einen Wettbewerbsvorteil. Das Personal von freien Trägern in der Kinderbetreuung wird abgeworben. Der CSU-Fraktionsvorsitzende Dr. Zimmermann sagt: „Ich verstehe die Situation der Erzieher und der Erzieherinnen. Jeder denkt über einen Wechsel nach, wenn an anderer Stelle für die gleiche Arbeit mehr bezahlt wird. Das ist ganz normal. Problematisch ist das für die freien Träger und die Umlandgemeinden - denn diesen gewährt die Stadt keinen Ausgleich für diesen Wettbewerbsnachteil.“ 

Die freien Träger sollen für ihr Personal weiterhin als Arbeitgeber interessant bleiben. „Wir fordern, dass entweder der Beschluss zurückgenommen wird oder den freien Trägern ein entsprechend erhöhter Ausgleich gezahlt wird. Damit können die Träger ihrem Personal ein ähnliches Gehalt wie die Stadt Regensburg anbieten. Die nicht-städtischen Einrichtungen bleiben als Alternative erhalten. Damit verdienen alle Erzieher/Innen dann wieder annähernd gleich viel. Gleiches Geld für alle! “ so Dr. Zimmermann weiter.