Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

die CSU-Stadtratsfraktion stellt folgenden

Antrag:
Die Verwaltung wird aufgefordert, an der Weinlände weitere Abfallbehälter aufzustellen. Des Weiteren sollen an den bestehenden bzw. an den neuen Abfallbehältern Pfandringe angebracht werden.

Begründung:
Viele junge Regensburgerinnen und Regensburger nutzen vor allem im Sommer, aber auch im Frühjahr bis in den Herbst hinein, die Weinlände, um die Sonne zu genießen und in lauen Nächten abends noch draußen zu feiern.

Immer wieder werden Stadträte der CSU-Fraktion und Mitglieder des CSU-Ortsverbands Altstadt angesprochen, dass es an der Weinlände zu wenig Abfallbehälter gibt und das Donauufer in diesem Bereich stark vermüllt ist.

Grundsätzlich ist es natürlich richtig und wichtig, dass der Verursacher seinen Abfall auch wieder mit nach Hause nimmt und dort entsprechend entsorgen muss. Aber in einer Studentenstadt wie Regensburg, die auch aufgrund ihres vielfältigen Nachtlebens auch junge Leute aus dem Umkreis anzieht, ist das oftmals kaum umsetzbar. Es werden Getränke und Essen von zuhause mitgebracht, oder in den umliegenden Geschäften gekauft und dann u. a. an der Weinlände verzehrt. Und anschließend zieht man dann weiter in eine der vielen Bars und Kneipen oder in einen Club. Zurück bleibt der Abfall.
Da sich direkt an der Weinlände nur zwei Abfallbehälter befinden, deren Kapazität nicht annähernd ausreichend ist (siehe Bilder), muss der Abfall oft gezwungenermaßen liegen gelassen werden.

Die CSU Fraktion und der CSU OV Altstadt beantragen deshalb, weitere Abfallbehälter entlang der Weinlände aufzustellen.

Zum Schutz vor Hochwasser sollten die Abfallbehälter selbst abnehmbar sein und die Befestigungen für die Behälter flussabwärts neben die bestehenden Poller verbaut werden.

Des Weiteren wird beantragt, Pfandringe an den Abfallbehältern anzubringen. So können Flaschen und Dosen leichter wieder dem Pfandkreislauf zugeführt werden. Das Aussortieren der Pfandflaschen ist zu aufwändig und werden Flaschen neben den Abfallbehältern abgestellt, können sie leicht kaputt gehen.

Die Scherben und gerade feine Splitter, die trotz Straßenreinigung zurückbleiben, sind nicht nur eine Gefahr für Menschen, sondern vor allem für Tiere, die sich an den Gliedmaßen verletzen oder bei der Futtersuche kleine Scherben und Splitter verschlucken können.


Mit freundlichen Grüßen


Dr.-Ing. Josef Zimmermann 
CSU-Fraktionsvorsitzender
Stadtrat   

 

Initiative:


Markus Jobst, Stadtrat

Erich Tahedl, Stadtrat

Brigitte Schlee, Stadträtin