In unserem Antrag bitten wir um Berücksichtigung der Stadtteile Wutzlhofen, Sallern und Reinhausen bei der geplanten Linienführung des ÖPNV. Zudem soll eine zuverlässige ÖPNV Anbindung zwischen den einzelnen Stadtteilen Wutzlhofen, Sallern und Reinhausen gewährleistet werden.

Die Stadtteile Reinhausen, Sallern und Wutzlhofen verbindet seit jeher eine tief verwurzelte Tradition, die sich in der Vereinsarbeit wiederspiegelt. Eine Trennung dieser drei Stadtteile durch den ÖPNV, die wie Einer fungieren, wäre für die Vereinsarbeit, die Tradition und das gesellschaftliche Miteinander fatal. 

Mit Blick auf die zukünftigen Planungen muss bedacht werden, dass in diesen gemeinsamen Stadtteilen ein wesentlich höherer Bedarf an ÖPNV bestehen wird, da unter anderem drei Neubaugebieten geplant sind. Des Weiteren wird das Schulzentrum Sallern am Sallerner Berg neu gebaut, was ebenfalls eine zuverlässige ÖPNV-Verbindung erfordert. Das Einzugsgebiet der Schule am Sallerner Berg muss zudem berücksichtigt werden.

Das Sallerner Service Center bietet für viele BewohnerInnen die einzige Möglichkeit schnellstmöglich zu einem Bäcker, Metzger oder Arzt zu gelangen. Mit der Umstrukturierung des ÖPNV würde für jeden Bewohner des südlichen Wohngebietes diese Anbindung wegfallen, da nur Landbusse die Amberger Straße befahren werden (laut Stadtrat Dr. Klaus Rappert). 

Dieses Vorgehen birgt zudem auch für das bereits geplante betreute Wohnen in der Amberger Straße einen Nachteil, der vor allem diese BewohnerInnen betreffen wird. Ältere Menschen sind auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen, weshalb dies auch bei der Planung berücksichtigt werden muss.