Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

die CSU-Stadtratsfraktion 

beantragt  *

Auskunft darüber zu geben,  in wie weit geplant ist, alternativ zur Anschaffung bzw. Leasing von Fahrzeugen für den kommunalen Fuhrpark (einschl. Bussen) Fahr-leistungen (abzurechnen in km oder Betriebsstunden) einzukaufen.

Begründung:

In der Privatwirtschaft sind derartige Modelle, Einkauf von Fahrleistungen, hinreichend erprobt. Nach unserem Kenntnisstand haben auch die RVB diese Modelle vor einigen Jahren bereits untersucht.
Das Nutzungsrecht ersetzt den Besitz und das Eigentum. Das Produkt wird zur Dienstleistung auf Zeit, häufig über Abonnements, ist jederzeit greifbar – unabhängig von Ort und Zeit.
Technische Risiken liegen damit beim Dienstleister bzw. Fahrzeughersteller. Vor dem Hintergrund einer, wenn auch begrenzten, Umstellung der Fahrzeugflotte auf elektrische Antriebe und den damit verbundenen Risiken könnte das Modell vorteilhaft sein.  Auch die Instandhaltung/Wartung ist bei diesem Modell Aufgabe des Lieferanten/Dienstleisters.
Wir bitten um eine Stellungnahme der Verwaltung und der „das Stadtwerk.Mobilität“, ob dieses Modell für die Stadtverwaltung und den ÖPNV eingesetzt werden kann.


Mit freundlichen Grüßen

Dr.-Ing. Josef Zimmermann
Fraktionsvorsitzender
Stadtrat