Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

in Ihrem Antwortschreiben auf unsere Anfrage bezüglich dem Projekt „Mother School Prävention“ weisen Sie darauf hin, dass eine Ausweitung von Projekten verfolgt wird. Die bei Mother School verfolgten Ziele würden bereits jetzt von städtischen und externen Einrichtungen umgesetzt.

Aus unserer Sicht trifft dies jedoch nicht den Punkt. „Mother School Prävention“ ist ein ganz spezieller Ansatz, die die städtischen und externen Einrichtungen in Teilen umsetzen mögen, aber nicht als eigenes Projekt verfolgen.

Die aufgezählten Beispiele der unterschiedlichen Jugendhilfemaßnahmen und Konzepte sind sehr unterschiedlich und orientieren sich an völlig verschiedenen Bedarfslagen. Hier sämtliche Aktivitäten zu vermischen zeigt, dass die Stadt letztendlich keinen realistischen und stringenten Plan zur Verbesserung der Integration der neu Zugewanderten und Geflüchteten aufzuweisen hat, und vor allen Dingen nicht die Erfolge der bestehenden Maßnahmen mit harten Kennzahlen überprüft und bewertet.


Deshalb bitten wir um Auskunft zu folgenden Punkten:

Wie hoch sind die Übertrittsquoten von Kindern aus Migrantenfamilien oder von Kindern anerkannter Asylbewerber in den einzelnen Schulsprengeln?

Wie sieht es mit der Ausbildungsquote aus?

Wie viele junge Menschen dieser Zielgruppen schließen eine Ausbildung erfolgreich ab bzw. wie viele brechen ab?
 
 

Mit freundlichen Grüßen       

         
Dr.-Ing. Josef Zimmermann      
Fraktionsvorsitzender
Stadtrat

 

Initiative

Bernadette Dechant
Stadträtin

Ellen Bogner
Stadträtin 

Jürgen Eberwein
Stv. Fraktionsvorsitzender
Stadtrat

Christian Schlegl
Stadtrat