Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,

die Organisation des Impfprozesses obliegt vor Ort der Stadt Regensburg und stellt für alle Beteiligten einen Kraftakt dar. Die Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern ist dabei ein wesentlicher Faktor. Bei der CSU-Fraktion gehen seit Tagen unzählige Beschwerden von Seniorinnen und Senioren über die Erreichbarkeit der Telefon-Hotline ein. Erste Beschwerden wurden bereits am ersten Tag der Hotline, am Montag, 28. Dezember 2020, laut. Die Probleme erstrecken sich bis zum heutigen Tag. Um ein Andauern bzw. neuerliche Kommunikationsprobleme in solch einer wichtigen Angelegenheit zu verhindern, bittet die CSU-Fraktion um die Beantwortung folgender Fragen:

1. Die Oberbürgermeisterin hat Seniorinnen und Senioren per Brief zur Impfung eingeladen. Wie viele Personen wurden wann angeschrieben? 

2. Wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden in welchen Schichten für die Telefon-Hotline der Stadtverwaltung bereitgestellt? 

3. Die Möglichkeit, sich per E-Mail um einen Impftermin zu bemühen, würde die Telefon-Hotline entlasten. Wann wird diese Möglichkeit zur Verfügung stehen? 

4. Welche städtischen Ämter wurden mit der Organisation und Durchführung der Telefon-Hotline befasst? 

5. Welche personelle Verstärkung haben diese Dienststellen zu welchem Zeitpunkt für diese zusätzlichen Aufgaben zugewiesen bekommen? 

Wir bitten angesichts der Brisanz des Themas und der Vielzahl betroffener Bürgerinnen und Bürger um rasche Beantwortung der Fragen.